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Verschluss eines Defekts der Herzvorhof-Scheidewand mit Kathetertechnik

Bei dieser Behandlung verschließen wir mithilfe eines Katheters Ihren Defekt der Herzvorhof-Scheidewand. So beugen wir z. B. Schlaganfällen vor.
Zu den Voruntersuchungen gehören folgende Verfahren:

a) Ultraschall-Untersuchung von außen (TTE)

b) Ultraschall-Untersuchung von der Speiseröhre aus (TEE, Schluckecho)

c) Röntgenkontrast-Darstellung vom Herz und von Blutgefäßen

 

Verschluss des Defekts: Wir betäuben örtlich an der Einstichstelle des Katheters. Anschließend messen wir mit einem Ballonkatheter die genaue Größe des Defekts. Um ihn zu verschließen, führen wir einen Herzkatheter in die Leistenvene ein und platzieren im Defekt ein sogenanntes Doppelschirmchen.

Nach der Behandlung entfernen wir den Katheter und legen einen Druckverband an.

Nach rund sechs Wochen kontrollieren wir Ihren Defekt mit einem Schluckecho.

Nachbehandlung mit Medikamenten: Nach dem Eingriff behandeln wir Sie ca. drei bis sechs Monate mit Medikamenten, um die Ablagerung von Blutgerinnseln auf den Schirmchen und eine Entzündung der Herzinnenhaut zu verhindern.